Kleine Griffe, große Wirkung

 

Ein revolutionäres Verfahren zur Förderung der »Selbstheilung« verblüfft Patienten, Therapeuten und Ärzte weltweit. − BOWTECH besticht durch Einfachheit und Effektivität: wenige sanfte Berührungen im Wechselspiel mit kurzen Ruhepausen führen regelmäßig zu einer Verbesserung körperlicher Funktionen, zu Schmerzlinderung und besserem Heilungsverlauf. − Das klingt nicht nur wie ein Wunder, es steckt auch eins dahinter. Was auch immer uns schmerzt, wie auch immer die Krankheit heißen mag, von der wir zu genesen hoffen: Eines steht fest:  Jede Heilung ist Selbstheilung. Das bedeutet, Heilung entsteht in uns. − Unser Körper ist ein selbst regulierendes Wunderwerk. Er kennt die Matrix der Gesundheit. Über hoch sensible Steuerungseinrichtungen, Rückkopplungs- und Regelmechanismen versucht er ständig, physiologische Funktionen einander anzugleichen und diesen Zustand möglichst konstant zu halten. Die Medizin nennt das Selbstregulation. Die meisten systemoptimierenden- oder Heilungsvorgänge finden zeitlebens unbewusst statt. Doch manchmal signalisiert uns der Körper durch Unbehagen, Funktionsstörung oder Schmerz einen „Alarmzustand“. Spätestens dann sind wir bemüht, unser natürliches inneres Gleichgewicht möglichst rasch wieder herzustellen. Dass es dazu nicht unbedingt großer Eingriffe oder Manipulationen bedarf, bewies auf eindrucksvolle Weise der Australier Tom Bowen (1916-1982), ein Mann mit großer Beobachtungsgabe und Intuition. Er verstand es, durch wenige, meist ganz unspektakuläre Handgriffe unterschiedlichste Leiden zu lindern oder gar völlig zum Verschwinden zu bringen. Das sprach sich Anfang der 1960er Jahre rasch herum: Zehntausende Menschen pilgerten in der Folge zu Mr. Bowen, und in 88 von 100 Fällen führte seine subtile Anwendung zum Erfolg. Mittlerweile wird die Methode unter dem Namen BOWTECH in 28 Ländern gelehrt und in 31 Ländern praktiziert. BOWTECH gilt als Verfahren mit höchster Ansprech- und Erfolgsrate: Eine Verbesserung des Befindens wird häufig schon nach der ersten Anwendung beobachtet. −Was genau die sanften Griffe bewirken, wird derzeit an mehreren Universitäten und Kliniken erforscht. Verschiedene Mechanismen hat man schon entdeckt: Neben verbesserter Sauerstoffaufnahme, Anregung des Stoffwechsels, sowie einer Veränderung der Blutzusammensetzung wurde vor allem eine starke Stimulation des vegetativen Nervensystems durch Anwendung von BOWTECH gemessen.

 

 

 

Wie wirkt BOWTECH?

 

Zu dieser Frage gibt es unterschiedliche Erklärungsansätze. Im Mittelpunkt der Untersuchungen steht der so genannte »Bowen move«, jener rollende Griff über Muskeln oder Sehnen und Nervenbahnen, der für die Bowen Technik charakteristisch ist: Bei seiner Anwendung wird Gewebe zuerst einige Sekunden lang gedehnt, dann folgt ein dynamischer Reiz, und anschließend sofort ein Signal zur Entspannung. − Durch den qualitativ variierenden Impuls und die Dehnung der Faszien (d. s. Umhüllungen von Muskeln und Organen) kommt es auf mikroskopischer Ebene zu einem wahren Feuerwerk feinster elektrischer Entladungen − Untersuchungen in den USA haben gezeigt, dass diese eine stark heilende Wirkung auf den Körper haben. Das Modell der Nervenstimulierung beschreibt eine Aktivierung sämtlicher »Kommunikationskanäle« des Körpers bei der Anwendung von BOWTECH: Die durch das Verfahren gesetzten Impulse werden erst von Dehnungsrezeptoren im Bindegewebe aufgenommen und über sensorische Nerven sowie Rückenmark an unterschiedliche Gehirnzentren weitergeleitet. Dort werden die Informationen (mehrere Tausend Mal pro Sekunde) durch komplexe, sich selbst korrigierende Feedback-Mechanismen verarbeitet und modelliert und anschließend wieder an die einzelnen Muskeln zurückgesendet. Diese Nervenreflexe bewirken Entspannung: Auf ganzheitlicher, also körperlicher und geistiger Ebene. Die Schwingungstheorie, ein anderes Erklärungsmodell, geht davon aus, dass die einzelnen Griffe im Wechselspiel mit den nachfolgenden Ruhepausen ein klares, harmonisches Schwingungsmuster erzeugen, welches bestehende „Disharmonien“ in gestörten Körperarealen korrigiert bzw. löscht. Gesunde Schwingung ist ausbalanciert bis auf die Zellebene: Die wissenschaftliche Forschung hat gezeigt, dass kranke Zellen nicht im Einklang schwingen. BOWTECH wird als alleinige Methode eingesetzt. Aber auch unterstützend zu medizinischen Behandlungen: Etwa zur Verkürzung der Regenerationszeit nach Operationen. Die Anwendung dauert je nach Beschwerdebild 30 – 75 Minuten und wird als wohltuend empfunden. Die Bowen Technik ist vielseitig einsetzbar und kennt kaum Ausschließungsgründe: Leistungssportler werden damit ebenso versorgt, wie Senioren, Schwangere oder Babys. Auch chronisch kranke oder behinderte Menschen erfahren eine oft deutliche Verbesserung der Lebensqualität durch BOWTECH.

 

 

 

Wann kann BOWTECH helfen?

 

Bowen Therapeuten haben oft bestimmte Fachgebiete. Es zahlt sich aus zu fragen, welche Erfahrung in der Arbeit mit Beschwerden Ihrer Art vorliegen. In der Praxis häufige oder Erfolg versprechende Anwendungsbereiche sind: Schmerzen und Einschränkungen am Bewegungsapparat; Nacken-, Rücken- oder Ischiasbeschwerden; Steifheit oder Schmerzen in Schulter, Knie und anderen Gelenken, auch nach Operationen und Verletzungen (Verstauchungen, Zerrungen, Schleudertrauma); Sehnenscheidenentzündung. Organische Störungen; z. B. der Atmungs- und Bauchorgane; Asthma; Allergien; Migräne; Nebenwirkungen bei Chemotherapien. Stress- und Erschöpfungszustände; depressive Verstimmung; unregelmäßige Menstruation und prämenstruelles Syndrom; Aufmerksamkeitsdefizite (auch Hyperaktivität) bei Kindern; nächtliches Zähneknirschen, Kiefergelenksbeschwerden. Gesundheitsvorsorge; Steigerung von Energiebilanz und Leistungsfähigkeit. Holen Sie ärztlichen Rat ein, wenn Sie Schmerzen haben, oder sich krank fühlen! BOWTECH ersetzt keine schulmedizinischen Therapien.

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